Zahnimplantate

Dentale Implantate

Die historische Entwicklung der Zahnimplantate haben wir ausführlich auf dieser Internetseite unter "Geschichte der Implantologie" beschrieben. An dieser Stelle möchten wir näher auf jene Implantattypen eingehen, die in der heutigen modernen Zahnmedizin zum Einsatz kommen.

In unserem Kompetenzzentrum MKG in Frankfurt haben wir bereits mehrere Tausend Implantationen mit unterschiedlichen Implantatsystemen verschiedener Hersteller durchgeführt.

Unsere Spezialisten für Implantologie favorisieren heute die rotationssymmetrischen Implantate, die eine zylindrische oder schraubenförmige Gestalt aufweisen. Die eingesetzten Implantattypen zeigen darüber hinaus individuelle Merkmale, die nachfolgend beschrieben werden sollen.

Implantattypen Ein großer Pool an Zahnimplantaten unterschiedlichster Machart ermöglicht es unseren Spezialisten für Implantologie in unserem Frankfurter Kompetenzzentrum, je nach vorliegendem Befund individuelle Lösungen für unsere Patienten zu finden.

Die verwendeten Implantattypen namhafter Hersteller unterscheiden sich in folgenden Merkmalen:

  • Implantatform
  • Implantatstruktur
  • Implantatwerkstoff
  • Oberflächenbehandlung
  • Ein- oder Mehrteiligkeit
  • Ausformung des Abutments (Schnittstelle)

Hinsichtlich ihrer Körperform werden, wie schon erwähnt, rotationssymmetrische Typen eingesetzt. Hier haben sich vor allem die schrauben- oder zylinderförmigen Zahnimplantate als sehr geeignet erwiesen.

Die Implantatstruktur kann insofern variieren, da sie mit Auskerbungen oder Längsnuten versehen sein kann.

Als Werkstoff für Zahnimplantate hat sich neben der Zirkoniumkeramik vor allem das Titan durchgesetzt. Es ist gekennzeichnet durch seine hervorragende Stabilität, wodurch eine sehr gute Bruchfestigkeit und Belastbarkeit nachweisbar sind. Insbesondere seine gute Verträglichkeit (Biokompatibilität) macht Titan in diesem Zusammenhang unverzichtbar. Es kommt zu keinen Immunabwehrreaktionen des Körpers und die Implantate werden somit nicht abgestoßen und wachsen als künstliche Zahnwurzel fest im Kieferknochen ein.

Mit Hilfe verschiedener Oberflächenbehandlungen kann das Einwachsen der Zahnimplantate gefördert und beschleunigt werden. Grundsätzlich lagern sich die körpereigenen Zellen an die Oberfläche des Implantates an, verwachsen mit ihm und geben ihm stabilen Halt im Kiefer. Die Oberfläche des Zahnimplantats kann durch Ätzprozesse, Sandstrahlung oder Bestrahlung mit Titanpartikeln vergrößert werden, so dass die Kontaktfläche zu den angrenzenden Zellen der Weich- und Hartgewebe ausreicht, um ein optimales Einwachsen zu ermöglichen.

In unserem Kompetenzzentrum MKG in Frankfurt setzen wir vor allem zweiteilige Implantate ein, die aus der künstlichen Zahnwurzel und einem Aufbau (Abutment) bestehen. Neben der Ausformung der Wurzel kann auch das Abutment je nach Anforderung unterschiedlich gestaltet sein. In seltenen Fällen können einteilige Zahnimplantate verwendet werden, zum Beispiel bei einer Sofortimplantation (siehe "Implantologie - Chirurgische Techniken" auf dieser Webseite).

Die Schnittstelle zwischen dem Implantat und dem späteren Zahnersatz wird Abutment genannt. Dieses kann je nach Bedarf unterschiedlich gestaltet sein. Implantologen können hier zum Beispiel auf Sechs- oder Achtkant-Gewinde, konische Schnittstellen oder Kugellager zurückgreifen.

Wir konnten Ihnen hier lediglich einen kurzen Einblick in die Mannigfaltigkeit der Implantattypen geben. Die Kombinationsmöglichkeiten der spezifischen Merkmale sind enorm. Im Einzelfall beraten wir Sie gerne und finden für Sie eine passende Lösung.